Feynsinn Wirtschaftstip: Einfach keinen Unterhalt zahlen!

Die Neuregelung der Unterhaltsansprüche kommentiert Martin Klingst in der ZEIT. Ihm fällt auf, daß die Bevorzugung der Ehe nicht mehr zeitgemäß ist, die „Familienpolitiker von CDU und CSU “ die Ehe nicht retten können und deren Politik mit der sozialen Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun hat.
Das ist richtig, aber wenn man sich schon vorsichtig der Frage nähert, was denn am besten nach einer Trennung mit dem Kindesunterhalt geschieht, warum sie dann nicht auch beantworten? Wird Unterhalt nämlich in ausreichender Höhe gezahlt, sind wir bei einer akademischen Diskussion. Wird er aber nicht gezahlt, sind wir mitten in der realen Realität, und die treibt einem den Schaum vor den Mund. Wenn Vati nicht zahlt (oder Mutti, Frauen können das auch), was passiert dann? Den Unterhaltsflüchtlingen wenig. Entweder sie können wirklich nicht zahlen, dann sind sie eben aus der Verantwortung raus. Oder sie wollen nicht. Dann können sie zum Beispiel schwarz arbeiten. Am besten können das übrigens Selbständige. Die können auch ihre Einnahmen über die Konten der Lebensgefährtin laufen lassen, das läßt sich kaum nachweisen. So weit, so schlecht. Was die Nichtzahler anbetrifft, diese zuallermeist gewissenlosen Verbrecher am Kindeswohl, hilft alle Aufregung wenig.
Wichtig aber ist die Situation der Hinterbliebenen. Was bleibt ihnen? Zunächst einmal Der Unterhaltsvorschuß. Diese Einrichtung ist, oberflächlich betrachtet, gut und notwendig, aber sie ist letztendlich ein schlechter Witz. Denn der UV wird nur höchstens sechs Jahre lang gezahlt und höchstens bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes. Und dann? Dann gibt es alles gratis? Nein, dann ist Schmalhans am Zuge. Hinzu kommt, daß selbst das Kindergeld aufs ALG II angerechnet wird. Das reicht zum Leben nicht aus, wenn man sich einen Luxus wie Schulbücher leistet oder pubertierende Freßmaschinen durchfüttern muß.
Nun gibt es auch noch Eltern, die arbeiten. Wie sieht’s bei denen aus? Die Steuerklasse 2 für Alleinerziehende wird gerade eingedampft, das Gehampel mit den Freibeträgen hilft vielen nicht, und ich frage mich: Wieso wird eigentlich kein Unterschied gemacht, ob Kindesunterhalt gezahlt wird oder nicht? Warum wird der Lohn einer Alleinerziehenden, deren Ex keinen Unterhalt zahlt, voll besteuert? Und was ist mit den Rentenansprüchen? Die Betroffenen müssen von ihrem Geld allein ihr(e) Kind(er) versorgen, da fehlen natürlich einige Kohlen für eine private Altersbersorgung, die ja eigentlich nötig wären, zumal solche Eltern meist jahrelang nicht Vollzeit arbeiten können. Für diese Menschen gibt es hierzulande – nichts!
Nach meiner Empfindung, die geprägt ist durch ein hemmungsloses Anspruchsdenken und Vollkaskomentalität, handelt es sich hierbei um eine Gerechtigkeitslücke. Ich neige nicht zu rüden Flüchen in meinen Blogtexten, aber das muß einmal raus: Wie Alleinerziehende in dieser reichen Gesellschaft im Regen stehen gelassen werden, das ist eine bodenlose Sauerei.

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18 Antworten to “Feynsinn Wirtschaftstip: Einfach keinen Unterhalt zahlen!”

  1. Leser Says:

    Die „reiche Gesellschaft“ hat 1,5 Billionen Euro Schulden, die Bezüge und Pensionskosten ihrer Beamten und sonstwie öffentlich Bediensteten nicht mit eingerechnet – denn die werden ja aus den laufenden Haushalten gezahlt.

    Aber Du hast schon recht: wenn man bedenkt, wofür dieser Staat so alles Geld hat, ist die Stellung von Alleinerziehenden „nicht vermittelbar“. Die Stellung von Familien übrigens auch nicht.

    Früher oder später rächt es sich eben, wenn man Sozialingenieuren die Gesetzgebung überläßt, die mittels grandioser Umverteilung und Bürokratie die perfekte Gesellschaft herbeizaubern wollen. Oder derlei zumindest vorgeben.

    Es reift die Einsicht: weniger ist mehr. Das gilt sowohl für Staatsquote als auch für staatliche „Wohltaten“, denen immer auch etwas Bevormundendes anhaftet.

    Aber solche Einsichten bleiben im staatsgläubigen Deutschland ohne Resonanz.

  2. flatter Says:

    Die Debatte über Steuern/Abgaben und ihre Verwendung bricht sich ja gern an der Frage, wo unsinnige Versuche zur Herstellung „sozialer Gerechtigkeit“ beginnnen und wo notwendige Leistungen des Sozialstaats aufhören. Da ist eine Menge Bewegung möglich. Die Investition in die Versorgung von Kindern dürfte sich noch am ehesten rentieren, wenn sie mit Verstand getätigt wird. Aber während jede Lokalgazette gegen Schlaglöcher in den Straßen wettert, damit die örtliche Tiefbaumafia nicht zu kurz kommt, haben Eltern eine verdammt schlechte Lobby.

  3. Perspektive2010 Says:

    Nur am Rande: Vieles wird vom Staat aufgefangen. Warum bei denen, die zahlen könnten, aber es nicht tun, nicht härter zugegriffen wird, ist mir ein Rätsel. Auf der anderen Seite hat eine alleinerziehende Mutter auch in jeder Behörde einen Türöffner, wenn mal was ist: das Kind / die Kinder. So zahlen Alleinerziehende beispielsweise auch keinen Cent Studiengebühren. Die letzte FRage ist natürlich, ob der Mann das Kind überhaupt auch wollte oder ob die Frau es ihm eben angedreht hat, damit sie sich auf dem Unterhalt ausruhen kann, siehe Angela Ermakova und Boris Becker. Solche so genannten „Goldfasanjägerinnen“ gibt es überall, auch in Deutschland. Sie lauern auf vermögend und gut verdienende Männer, flirten ein wenig und sehen dann zu, dass sie von ihm ein wenig Sperma bekommen. Aber angeblich hat Frau dann ja immer brav die Pille genommen. Wer heute als Mann ohne Gummis unterwegs ist oder sich nicht sterilisieren läßt, hat schneller sowas an der Backe als er bis 3 zählen kann. Der Spruch ist bekannt: 15 Minuten Rittmeister, 18 Jahre Zahlmeister. Insofern sollte man nicht nur immer auf die ach so bösen Männer schimpfen, die keinen Unterhalt zahlen (können), sondern auch einmal betrachten, wie vielen Männern gegen ihren Willen auf oben beschriebenem Wege Kinder untergeschoben werden. Bislang ist sowas für Frau noch der beste Weg zur Versorgung, wenn es mit der Karriere nicht so klappt / geklappt hat. Praktisch wie die Ehe, nur ohne nervigen Kerl als Anhang.

    Gruß

    Alex

  4. Perspektive2010 Says:

    Nur am Rande: Vieles wird vom Staat aufgefangen. Warum bei denen, die zahlen könnten, aber es nicht tun, nicht härter zugegriffen wird, ist mir ein Rätsel. Auf der anderen Seite hat eine alleinerziehende Mutter auch in jeder Behörde einen Türöffner, wenn mal was ist: das Kind / die Kinder. So zahlen Alleinerziehende beispielsweise auch keinen Cent Studiengebühren. Die letzte FRage ist natürlich, ob der Mann das Kind überhaupt auch wollte oder ob die Frau es ihm eben angedreht hat, damit sie sich auf dem Unterhalt ausruhen kann, siehe Angela Ermakova und Boris Becker. Solche so genannten „Goldfasanjägerinnen“ gibt es überall, auch in Deutschland. Sie lauern auf vermögend und gut verdienende Männer, flirten ein wenig und sehen dann zu, dass sie von ihm ein wenig Sperma bekommen. Aber angeblich hat Frau dann ja immer brav die Pille genommen. Wer heute als Mann ohne Gummis unterwegs ist oder sich nicht sterilisieren läßt, hat schneller sowas an der Backe als er bis 3 zählen kann. Der Spruch ist bekannt: 15 Minuten Rittmeister, 18 Jahre Zahlmeister. Insofern sollte man nicht nur immer auf die ach so bösen Männer schimpfen, die keinen Unterhalt zahlen (können), sondern auch einmal betrachten, wie vielen Männern gegen ihren Willen auf oben beschriebenem Wege Kinder untergeschoben werden. Bislang ist sowas für Frau noch der beste Weg zur Versorgung, wenn es mit der Karriere nicht so klappt / geklappt hat. Praktisch wie die Ehe, nur ohne nervigen Kerl als Anhang.

    Gruß

    Alex

  5. Jörg Says:

    Jeder Mann, der Unterhalt zahlt, stützt das Unrechtssystem. Die Mehrheit der Scheidungen und Trennungen geht auf Initiative der Frauen zurück. Als das Schuldprinzip abgeschafft wurde, wurde es nicht abgeschafft, sondern nach Geschlecht zementiert, das heißt vorher wurde der Mann bestraft – musste Unterhalt zahlen – wenn er schuldhaft geschieden wurde, nach Einführung des Zerrütungsprinzip musste er auf jeden Fall zahlen.

    Der Gesetzgeber unterlag der Fehlannahme, dass Frauen bessere Menschen sind, die nicht leichtfertig eine Ehe verlassen, Kinder und Vater trennen. Dumm gelaufen, Frauen sind ganz normale Menschen, und so neigen etliche von ihnen dazu, die ihnen zugestandenen Privilegien zu missbrauchen. Weiterhin sind Frauen – genau so wie Männer – dazu fähig, aus Rachsucht, Eifersucht, oder einem egomanischen Alleinanspruch am Kind zu handeln.

    Also, nach etwa 5 Jahren stellt frau fest, dass die leidenschaftliche Liebe verflogen ist, und sich abends mit einem anderen Erwachsenen über das Fernsehprogramm zu einigen, ist lästig. Ihr Mann ist ein Karrieremann, leistet Überstunden bis zum Umfallen, hohes Einkommen –> hoher Unterhalt.

    Dumm gelaufen: Nach der Trennung, stellt der Mann auf einmal fest, dass das Bilanzieren von Akten und die Analyse fremder Leute Einkommen zwecks Steueroptimierung eine unendlich öde Angelegenheit ist, und ihm stellt sich die lebenssinnerdrückende Frage: „Warum mache ich das eigentlich?“.

    Für die werte Ex-Gattin? Ha!

    Ach ja, die Kinder. Kleiner Haken: Die sieht er in äh… 13 Tagen wieder, übermorgen darf er mit ihnen telefonieren, das ist sein gutes, richterlich geregeltes Recht!

    Mit anderen Worten: eine fette Depression stellt sich ein, Folge: Verdienstausfall. Die schöne Rechnung vom schönen Leben mit Kindern, mit Ernährung aber ohne Familienernährer geht nicht auf, eine mehr im Heer der armen Alleinerziehenden.

    Ich bin selbst betroffen, und wenn ich mir die öffentliche Debatte um die armen Alleinerziehenden und die miesen Schweine von Männern betrachte, habe ich dafür nur noch Zynismus übrig. Mir hat sich das Herz verhärtet – schade um die Kleinen.

  6. Jörg Says:

    Jeder Mann, der Unterhalt zahlt, stützt das Unrechtssystem. Die Mehrheit der Scheidungen und Trennungen geht auf Initiative der Frauen zurück. Als das Schuldprinzip abgeschafft wurde, wurde es nicht abgeschafft, sondern nach Geschlecht zementiert, das heißt vorher wurde der Mann bestraft – musste Unterhalt zahlen – wenn er schuldhaft geschieden wurde, nach Einführung des Zerrütungsprinzip musste er auf jeden Fall zahlen.

    Der Gesetzgeber unterlag der Fehlannahme, dass Frauen bessere Menschen sind, die nicht leichtfertig eine Ehe verlassen, Kinder und Vater trennen. Dumm gelaufen, Frauen sind ganz normale Menschen, und so neigen etliche von ihnen dazu, die ihnen zugestandenen Privilegien zu missbrauchen. Weiterhin sind Frauen – genau so wie Männer – dazu fähig, aus Rachsucht, Eifersucht, oder einem egomanischen Alleinanspruch am Kind zu handeln.

    Also, nach etwa 5 Jahren stellt frau fest, dass die leidenschaftliche Liebe verflogen ist, und sich abends mit einem anderen Erwachsenen über das Fernsehprogramm zu einigen, ist lästig. Ihr Mann ist ein Karrieremann, leistet Überstunden bis zum Umfallen, hohes Einkommen –> hoher Unterhalt.

    Dumm gelaufen: Nach der Trennung, stellt der Mann auf einmal fest, dass das Bilanzieren von Akten und die Analyse fremder Leute Einkommen zwecks Steueroptimierung eine unendlich öde Angelegenheit ist, und ihm stellt sich die lebenssinnerdrückende Frage: „Warum mache ich das eigentlich?“.

    Für die werte Ex-Gattin? Ha!

    Ach ja, die Kinder. Kleiner Haken: Die sieht er in äh… 13 Tagen wieder, übermorgen darf er mit ihnen telefonieren, das ist sein gutes, richterlich geregeltes Recht!

    Mit anderen Worten: eine fette Depression stellt sich ein, Folge: Verdienstausfall. Die schöne Rechnung vom schönen Leben mit Kindern, mit Ernährung aber ohne Familienernährer geht nicht auf, eine mehr im Heer der armen Alleinerziehenden.

    Ich bin selbst betroffen, und wenn ich mir die öffentliche Debatte um die armen Alleinerziehenden und die miesen Schweine von Männern betrachte, habe ich dafür nur noch Zynismus übrig. Mir hat sich das Herz verhärtet – schade um die Kleinen.

  7. flatter Says:

    „So zahlen Alleinerziehende beispielsweise auch keinen Cent Studiengebühren. “
    Das ist schlicht falsch.
    Das Problem auf die Geschlechterfrage zu reduzieren ist ebenfalls äußerst schwach argumentiert.

  8. flatter Says:

    „So zahlen Alleinerziehende beispielsweise auch keinen Cent Studiengebühren. “
    Das ist schlicht falsch.
    Das Problem auf die Geschlechterfrage zu reduzieren ist ebenfalls äußerst schwach argumentiert.

  9. Uena Says:

    Und auch hier driften die Beiträge wieder nur in die Richtung, die eines mit Sicherheit nicht ist, nämlich richtig.
    Wenn es um Kindesunterhalt geht, dann ist es völlig unerheblich ob der Mann das Kind nun wollte oder nicht. Wenn man keine Kinder will, dann kann auch Mann dafür sorgen, das wäre das eine. Das andere… ein Kind ist ein Kind udn kann schlicht nichts für die Umstände seiner Zeugung.
    Und wenn derart unmäßig viele Kinder einzig und allein der Versorgung zuliebe entstanden sind… warum sind von allen Hartz IV-Empfängern mehr als 30% Alleinerziehende? Irgendwo gehen da doch gefühlte und wirkliche Welt bei einigen sehr stark auseinander.
    Und wenn der eigene Frust so groß ist, dann sollte dennoch genig Verstand bleiben das Kindeswohl im Auge zu behalten. Und das geht offenbar als erstes mit unter.

    Schade.

  10. Uena Says:

    Und auch hier driften die Beiträge wieder nur in die Richtung, die eines mit Sicherheit nicht ist, nämlich richtig.
    Wenn es um Kindesunterhalt geht, dann ist es völlig unerheblich ob der Mann das Kind nun wollte oder nicht. Wenn man keine Kinder will, dann kann auch Mann dafür sorgen, das wäre das eine. Das andere… ein Kind ist ein Kind udn kann schlicht nichts für die Umstände seiner Zeugung.
    Und wenn derart unmäßig viele Kinder einzig und allein der Versorgung zuliebe entstanden sind… warum sind von allen Hartz IV-Empfängern mehr als 30% Alleinerziehende? Irgendwo gehen da doch gefühlte und wirkliche Welt bei einigen sehr stark auseinander.
    Und wenn der eigene Frust so groß ist, dann sollte dennoch genig Verstand bleiben das Kindeswohl im Auge zu behalten. Und das geht offenbar als erstes mit unter.

    Schade.

  11. Jörg Says:

    Zitat:
    „Und wenn der eigene Frust so groß ist, dann sollte dennoch genug Verstand bleiben das Kindeswohl im Auge zu behalten.“

    Nein.

    Ich bin nur ein Mann, und was von denen zu halten ist, müsstest Du wissen.

    Eine Frau würde selbstverständlich ihre „Pflicht“ wahrnehmen. Ups, wie ist das noch mal mit den Frauen, die nicht einsehen, für eine „Familie“ zu arbeiten, von der sie nichts haben?

    Könntest Du mir die Zahlen im Vergleich zu Männern nennen?

    Nein? Dachte ich mir, passt nämlich nicht in dein Konzept.

  12. Jörg Says:

    Zitat:
    „Und wenn der eigene Frust so groß ist, dann sollte dennoch genug Verstand bleiben das Kindeswohl im Auge zu behalten.“

    Nein.

    Ich bin nur ein Mann, und was von denen zu halten ist, müsstest Du wissen.

    Eine Frau würde selbstverständlich ihre „Pflicht“ wahrnehmen. Ups, wie ist das noch mal mit den Frauen, die nicht einsehen, für eine „Familie“ zu arbeiten, von der sie nichts haben?

    Könntest Du mir die Zahlen im Vergleich zu Männern nennen?

    Nein? Dachte ich mir, passt nämlich nicht in dein Konzept.

  13. flatter Says:

    Vielleicht kann ich hier in die Bresche springen, bin ich doch auch ein Mann: Der Tinnef da oben, der die Regelung des Kindesunterhalts mit der Schuldfrage aushebeln soll und an der Stelle mit ein paar ungesicherten Zahlen garniert ist, ist so plump, daß es schwer fällt, darauf einzugehen. Wenn die Männer sich rechtzeitig um ihre Kinder kümmern, ist inzwischen geteiltes Sorgerecht auch bei unverheirateten Eltern standard. Kommt es dann zum Streit um das Aufenthaltsbestimmungrecht, wird es meist unappetitlich. Keineswegs neigen Gerichte aber dazu, einfach Mutti das Kind zuzuerkennen. Es ist schon merkwürdig: Kaum ein Vater kämpft vor der Trennung um seine Kinder, und auch nachher werden die Kleinen gern zu Mutti abgeschoben. Gibt es dann Ärger um das Besuchsrecht, steht der arme verlassene Vater als Opfer da. Da lacht der Theaterbesucher.
    Ein Hinweis noch: Es geht hier um den Unterhalt nach einer Trennung, nicht um Trennungsgründe. Sehr belustigend auch der Halbsatz: „nach Einführung des Zerrütungsprinzip musste er auf jeden Fall zahlen.“ Mütter müssen nicht zahlen? Der Unterhalt eines Kindes ist für die erziehenden Eltern weit teurer als für die nur zahlenden. Und überhaupt: Die Idee, daß ja auch der Mann die Erziehung übernehmen könnte, ist wohl nicht diskutabel? Die Statistik sagt ja, daß Männer das nicht tun. Also sind sie da schon mal fein raus? Wie erbärmlich.

  14. flatter Says:

    Vielleicht kann ich hier in die Bresche springen, bin ich doch auch ein Mann: Der Tinnef da oben, der die Regelung des Kindesunterhalts mit der Schuldfrage aushebeln soll und an der Stelle mit ein paar ungesicherten Zahlen garniert ist, ist so plump, daß es schwer fällt, darauf einzugehen. Wenn die Männer sich rechtzeitig um ihre Kinder kümmern, ist inzwischen geteiltes Sorgerecht auch bei unverheirateten Eltern standard. Kommt es dann zum Streit um das Aufenthaltsbestimmungrecht, wird es meist unappetitlich. Keineswegs neigen Gerichte aber dazu, einfach Mutti das Kind zuzuerkennen. Es ist schon merkwürdig: Kaum ein Vater kämpft vor der Trennung um seine Kinder, und auch nachher werden die Kleinen gern zu Mutti abgeschoben. Gibt es dann Ärger um das Besuchsrecht, steht der arme verlassene Vater als Opfer da. Da lacht der Theaterbesucher.
    Ein Hinweis noch: Es geht hier um den Unterhalt nach einer Trennung, nicht um Trennungsgründe. Sehr belustigend auch der Halbsatz: „nach Einführung des Zerrütungsprinzip musste er auf jeden Fall zahlen.“ Mütter müssen nicht zahlen? Der Unterhalt eines Kindes ist für die erziehenden Eltern weit teurer als für die nur zahlenden. Und überhaupt: Die Idee, daß ja auch der Mann die Erziehung übernehmen könnte, ist wohl nicht diskutabel? Die Statistik sagt ja, daß Männer das nicht tun. Also sind sie da schon mal fein raus? Wie erbärmlich.

  15. uena Says:

    „Nein? Dachte ich mir, passt nämlich nicht in dein Konzept.“

    Ach so. Na dann. *g*

    Ich mein… gibt es einen Zusammenhang zwischen deiner Antwort und meinem Text?
    Es gibt ihn bestimmt, nur ich kann ihn nicht finden… ;o)

    Ansonsten:

    Schönen Tag auch!

    uena

  16. uena Says:

    „Nein? Dachte ich mir, passt nämlich nicht in dein Konzept.“

    Ach so. Na dann. *g*

    Ich mein… gibt es einen Zusammenhang zwischen deiner Antwort und meinem Text?
    Es gibt ihn bestimmt, nur ich kann ihn nicht finden… ;o)

    Ansonsten:

    Schönen Tag auch!

    uena

  17. weiblich Says:

    Die Gutverdienenden muss man/frau dann eben ausspionieren, dann erhält sie ihren Unterhalt-oder sie ist eben zufrieden.
    Wie soll die Politik diesen Sonderfall regeln?

    Zu regeln wäre eher folgendes->
    Fall der Wenig-Verdiender Harz IV – Empfänger:
    Dort ist es so, dass das Leben der Zahlenden sich ab der Trennung sozusagen an der Armutsgrenze abspielt: Ca. 900 € Selbstbehalt- Rest ist Kindesunterhalt; die Schulden(wg.Unterhaltsvorschuss)werden gesammelt.

    … also Zukunft verbaut, weil man so dumm war Kinder zu bekommen und sich zu trennen?

    Hier könnte man doch eher sagen, wer wenig verdient, sollte nicht gezwungen werden Schulden zu machen…oder den Lebensstandard an vorher anpassen, sodass eben weniger gezahlt werden muss – eben nur soviel wie auch da ist!

  18. weiblich Says:

    Die Gutverdienenden muss man/frau dann eben ausspionieren, dann erhält sie ihren Unterhalt-oder sie ist eben zufrieden.
    Wie soll die Politik diesen Sonderfall regeln?

    Zu regeln wäre eher folgendes->
    Fall der Wenig-Verdiender Harz IV – Empfänger:
    Dort ist es so, dass das Leben der Zahlenden sich ab der Trennung sozusagen an der Armutsgrenze abspielt: Ca. 900 € Selbstbehalt- Rest ist Kindesunterhalt; die Schulden(wg.Unterhaltsvorschuss)werden gesammelt.

    … also Zukunft verbaut, weil man so dumm war Kinder zu bekommen und sich zu trennen?

    Hier könnte man doch eher sagen, wer wenig verdient, sollte nicht gezwungen werden Schulden zu machen…oder den Lebensstandard an vorher anpassen, sodass eben weniger gezahlt werden muss – eben nur soviel wie auch da ist!

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