UN zu dumm für deutsches Bildungssystem

Die UN behaupten, das deutsche Schulsystem sei sozial unausgewogen, es benachteilige Arme und Ausländer. Dieser Vorwurf wird von den für die Zustände zuständigen Kultusministern, vor allem denen der CDU/CSU, scharf zurückgewiesen. Die UN und ihre Abgesandten hätten das System nicht verstanden.
Diese Zurückweisung ist völlig berechtigt. Ein ineffizientenes System, das weder den Benachteiligten noch den Eliten hilft, das Studenten plündert, soweit ihre Eltern das Studium nicht aus der Portokasse finanzieren können? Ein Bildungssystem, das dafür sorgt, daß ganze Schichten verarmen? Wer außer „konservativen“ deutschen Bildungspolitikern soll das verstehen?

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6 Antworten to “UN zu dumm für deutsches Bildungssystem”

  1. mike Says:

    Danke für die Zusammenfassung, schöner kann man die Rumlaviererei kaum auf den Nenner bringen.

  2. flatter Says:

    Keine Ursache!

  3. uena Says:

    *g* In der Tat! Solche rätselhaften Systeme wirklich zu verstehen, das braucht sicherlich eine ganz spezielle Einsicht. Meine Fähigkeiten sind auch zu begrenzt. ;o)

  4. uena Says:

    Ich nochma, schick ma de UN auf deine Seite hier, ma kucken ob die das mit dem Security Code verstehen. Hochsicherheitsgästebuch!!! Uiuiui! :o)) Und nur weil de keine tausend Spam-Einträge wills? Find ich bisken pingelich! *ggg*

    Mach dir nen feinen Tach!

    Dein Üna

  5. Leser Says:

    Das Bestürzende ist ja nicht nur, dass das Volk der „Dichter und Denker“ inzwischen UN-Beauftragte und PISA-Studien braucht, um sich Christiansen-gerecht darüber aufregen zu können, was es seinen Kindern seit Jahrzehnten zumutet. Bestürzend ist, was da als Alternative, als Lösung aller bildungspoltischen Probleme von unserer berufspolitischen Klasse ins Spiel gebracht wird: nämlich die Einheitsausbildung, die Ein-Klassen-Schule, die totale Gleichmacherei im Namen der – wie könnte es anders sein – „sozialen Gerechtigkeit“.

    Mich würde mal interessieren, wie viele von denen, die jetzt von Einheitsschule faseln, ihre Kinder auf Privatschulen schicken. Wie viele Sprößlinge deutscher Professoren (und -innen, natürlich!) den Hochschulbesuch im Ausland dem in Deutschland vorziehen usw.
    Da dürften interessante Zahlen herauskommen, wenn die Leute ehrlich wären. Solange die Betreffenden sich einer solchen Umfrage verschließen, sollte man sie und ihr Gedöns auch nicht weiter ernst nehmen.

    Ach so: was mein Vorschlag wäre? Na, ganz einfach: Abschaffung der Schulpflicht und komplette Entstaatlichung aller Bildungsträger in diesem Land. Umgehende Rückvergütung der daraus erzielten Ersparnis an die Eltern, sodass diese in die Lage versetzt werden, autonom über das schulische Schicksal ihrer Kinder zu entscheiden.

    Wird aber nicht kommen: erstens würden die Eltern dann ja ohne staatliche Nanny für die Ausbildung ihrer Kinder sorgen. Und zweitens: so eine schöne ideologische Bastion, bei der man alle 10 bis 20 Jahre eine neue Sau durchs Dorf treiben darf, lässt sich die Politkaste doch nicht nehmen.

  6. flatter Says:

    @Leser: Ich kenne viele Eltern, die sich freuen würden, teils, weil sie dann mehr Privatschulen zur Auswahl hätten, teils, weil sie sich dann endlich wieder die teuren Filterzigaretten leisten könnten.
    Aber im Ernst: Es gibt viele Modelle für öffentliche Schulen, und (fast?) alle sind besser als das deustche.
    @uena (4): „Captcha“ nennt sich das und ist bei einigen Bloggern extrem unbeliebt (Brillenträger nehme ich an). Aber 280 Spamkommentare an einem einzigen Tag sind ein gutes Argument für diese Maßnahme.

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